Überblick
Die Radiofrequenzablation (auch Thermokoagulation genannt) ist ein modernes, minimalinvasives Verfahren zur langfristigen Schmerzbehandlung. Dabei werden schmerzleitende Nervenfasern durch gezielte Hitzeeinwirkung verödet. Der Schmerz wird an seiner Quelle unterbrochen – ohne Operation, ohne Narkose, ambulant in unserer Praxis. Die Wirkung hält oft Monate bis Jahre an.
Was Sie erwartet
Die Behandlung dauert etwa 30–45 Minuten. Nach lokaler Betäubung wird unter Röntgenkontrolle eine spezielle Nadel an den Zielnerv geführt. Durch einen kurzen Stromimpuls wird zunächst getestet, ob die richtige Stelle erreicht ist. Anschließend wird der Nerv durch kontrollierte Wärme (ca. 80°C) verödet. Sie können die Praxis nach kurzer Erholungszeit selbstständig verlassen.
Schwerpunkte
"Jahrelang hatte ich Schmerzen im unteren Rücken – keine Tablette half mehr dauerhaft. Nach der Radiofrequenzablation war ich endlich schmerzfrei. Das hält jetzt schon über ein Jahr an!"
Brigitte H.
Patientin
Anwendungsgebiete
Die Radiofrequenzablation eignet sich besonders für Patienten mit chronischen Schmerzen, die auf andere Behandlungen nicht ausreichend ansprechen. Hauptindikationen sind Facettengelenksarthrose, chronische Rückenschmerzen (HWS, BWS, LWS), ISG-Syndrom (Iliosakralgelenk) und bestimmte Formen von Kopf- und Nackenschmerzen. Voraussetzung ist ein positiver Testblock, der zeigt, dass die Schmerzquelle richtig identifiziert wurde.
Vorteile der Radiofrequenzablation
Die Radiofrequenzablation bietet eine langanhaltende Schmerzreduktion ohne die Risiken einer Operation. Der Eingriff ist minimalinvasiv, dauert nur kurz und erfordert keine Vollnarkose. Die Wirkung hält typischerweise 6–24 Monate an – danach können sich die Nervenfasern zwar regenerieren, aber die Behandlung kann problemlos wiederholt werden.
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