Überblick
Die Facettengelenksinfiltration ist ein präzises, minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von Schmerzen, die von den kleinen Wirbelgelenken (Facettengelenken) ausgehen. Unter C-Bogen-Kontrolle wird ein entzündungshemmendes Medikament direkt in oder an das betroffene Gelenk injiziert. Die Behandlung lindert Schmerzen schnell und gezielt – und hilft gleichzeitig bei der Diagnose der Schmerzursache.
Was Sie erwartet
Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert etwa 15–20 Minuten. Sie liegen auf dem Bauch, während wir unter Röntgenkontrolle die exakte Position bestimmen. Nach lokaler Betäubung der Haut wird die feine Nadel präzise am Facettengelenk platziert und das Medikament injiziert. Die meisten Patienten spüren bereits kurz nach der Behandlung eine deutliche Erleichterung.
Schwerpunkte
"Meine Rückenschmerzen beim Drehen und Bücken waren unerträglich. Nach der Facetteninfiltration konnte ich mich endlich wieder frei bewegen. Die Behandlung war schnell und hat sofort geholfen."
Werner K.
Patient
Anwendungsgebiete
Die Facettengelenksinfiltration wird eingesetzt bei Facettengelenksarthrose (Spondylarthrose), akuten Wirbelblockaden, chronischen Rückenschmerzen mit Facettengelenksbeteiligung und zur diagnostischen Abklärung von Schmerzursachen. Typische Symptome sind Schmerzen beim Drehen, Strecken oder Rückwärtsneigen der Wirbelsäule, die oft in Gesäß oder Oberschenkel ausstrahlen.
Vorteile der Facettengelenksinfiltration
Die Behandlung verbindet Diagnostik und Therapie in einem Schritt: Wenn die Schmerzen nach der Injektion deutlich nachlassen, ist die Schmerzquelle identifiziert. Gleichzeitig wirkt das Medikament entzündungshemmend und schmerzlindernd. Die Infiltration ist risikoarm, schnell und kann bei Bedarf wiederholt werden. Bei anhaltender Wirksamkeit kann eine Radiofrequenzablation für langfristige Schmerzfreiheit in Betracht gezogen werden.
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